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Claude Monet

Claude Monet

Paris 1840 -
Giverny 1926


Der französische Maler Claude Monet wird am 14.2.1840 in Paris geboren. Die Familie zieht um 1845 nach Le Havre. Auf Veranlassung des Malers Eugène Boudin, einem der ersten Freilichtmaler, mit dem Monet als Jugendlicher einige Zeit malt, geht Claude Monet 1859 nach Paris. Er besucht die Académie Suisse, wo er sich mit Camille Pissarro anfreundet. Ab 1862 arbeitet Monet im Atelier des Malers Charles Gleyre, hier lernt er Auguste Renoir, Frédéric Bazille und Alfred Sisley kennen.
Über die Freiluftmalerei, der sie sich in der Folge der Barbizon-Künstler im Wald von Fontainebleau intensiv widmen, gelangen Claude Monet und Auguste Renoir um 1866 zu einer neuen Malweise, die gänzlich der Wahrnehmung der Dinge sowie deren anschaulichen Farbeindrücken verpflichtet ist. Weitere Künstler wie Gustave Caillebotte, Frédéric Bazille, Alfred Sisley, Paul Cézanne, Edgar Degas, Berthe Morisot, Camille Pissarro und andere schließen sich ihnen an.
Die Zeit des deutsch-französischen Krieges 1870-71 verbringt Claude Monet mit Camille Pissarro in London. Hier sieht er erstmals die Bilder William Turners, die großen Eindruck bei ihm hinterlassen.
1871 kauft Der Pariser Kunsthändler Paul Durand-Ruel erstmals Bilder von Monet. Ab 1872 lebt Claude Monet in Argenteuil. 1874 findet in Paris im Atelier des Fotografen Nadar die Ausstellung statt, die als erste Impressionisten-Ausstellung in die Kunstgeschichte eingeht. Claude Monet stellt hier sein bereits 1872 gemaltes Bild "Impression, soleil levant" aus; den Kunstkritiker Louis Leroy veranlasst dieser Bildtitel, die teilnehmenden Künstler als "Impressionisten" zu verspotten.
In den folgenden Jahren wird Paul Durand-Ruel zum Kunsthändler und Galeristen der Impressionisten. 1876 findet die zweite Impressionisten-Ausstellung in seinen Galerieräumen in der Rue le Peletier Nr. 11 statt.
Die Malweise des Impressionisten Claude Monet lässt sich besonders gut an seinen Bilderserien nachvollziehen, in denen er sich einem Motiv mehrfach, unter wechselnden Tages- und Jahreszeiten, Wetter- und somit Lichtverhältnissen widmet. 1890 beginnt Claude Monet mit der Serie der "Heuschober". Zur gleichen Zeit entstehen 23 Bilder, die eine "Pappelallee" am Ufer der Epte bei Limetz zeigen. 1892-94 entsteht die 33 Gemälde umfassende Bilderserie der "Kathedrale von Rouen".
Der künstlerische Erfolg verhilft Claude Monet, der bis dahin finanziell von der Familie abhängig war, ab Anfang der 1880er Jahre zu einem sorgenfreieren Leben. Er mietet ein Haus in Giverny, das er 1890 sogar kaufen kann. Er unternimmt mehrere Reisen nach London und Venedig, lebt jedoch zunehmend zurückgezogen. Ab 1908 wird sein Sehvermögen durch eine Augenkrankheit mehr und mehr geschwächt.
In den verbleibenden 30 Jahren seines Lebens wird der Garten um das Haus in Giverny zum Hauptthema seiner Gemälde. Ab 1903 entstehen die "Seerosen"-Bilder.
Claude Monet stirbt am 6.12.1926 in Giverny.

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